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Aktuelle Beiträge

Jüngste Bücher: Nehmzow und Hussel

Im Januar 2017 hatte die Edition des Briefwechsels zwischen Gerhard Altenbourg und Horst Hussel im Lindenau-Museum Altenburg Premiere. Im Laufe des Jahres nahm langsam die Neuedition der übermalten Geldscheine von Horst Hussel Gestalt an: "Alles nur Schein". Es ist bitte, daß er das Erscheinen nicht mehr erleben kann: Am 17. November ist der Maler, Grafiker und Buchgestalter gestorben. Zwei weitere Buchprojekte hat er Ornament noch anvertraut: Geschichten zu Kurt Schwitters und ein zauberhaftes Bilderbuch für Erwachsene, das noch vor Weihnachten erscheinen wird: "Simsalabim"!

Soeben aus der Binderei kommt ein Buch über den Berliner Maler Olaf Nehmzow - in japanischer Blockbindung, mit gelasertem Buchschuber und handgeleimten Bildern.

2017 erschienen: Venedig-Notizen von Gunnar Decker, eine erweitere Neuauflage der Fabeln und Märchen von Ursula und Siegfried Schütt sowie Gedichtbände von Hans-Jörg Dost und Katrin Bibiella.

In Vorbereitung für 2018 sind: Gedichte von Wilhelm Bartsch, Thomas Böhme und Christian Rosenau, illustriert u.a. von Gerd Mackensen und Ulrike Theusner.

Noch aktuell sind Neuerscheinungen von 2016:
"Thüringer Stimmen" - ein Querschnitt durch die Gegenwartsliteratur des Landes, mit Fotografien von 25 Autoren von Harald Wenzel-Orf, herausgegeben von Jens-F. Dwars. Daneben kamen neue Bände der Edition Ornament und der Weißen Reihe.
"Unterwegs mit einem Derwisch. Erinnerungen an Gisela Kraft" - mit Beiträgen von 20 Autorinnen und Autoren. Die Anthologie "Loreleys Lover" mit den 50 besten Beiträgen zum Menantes-Preis für erotische Dichtung - illustriert von Gerd Mackensen. Und Weimar-Gedichte von Andreas Reimann mit Zeichnungen von Rainer Ilg.


Edition Ornament
Wolf Wondratschek, Kerstin Hensel, Rolf Schneider
und Gunnar Decker

Ausverkauft sind die Vorzugsausgaben der Naturgedichte von Richard Pietraß mit dem Kupferstich "Gepard" von Baldwin Zettl, der Eckermann-Dialog Jan Deckers mit einer Unikat-Zeichnung von Kay Voigtmann, die Gedichte von Grüneberger und Schinkel - jeweils mit Arbeiten von Karl-Georg Hirsch sowie die Gedichte von Döring und Gisela Kraft mit Holzschnitten von Walter Sachs und Ullrich Panndorf.

In Zweitauflage lieferbar: die Raoulito-Gedichte von Wolf Wondratschek - schlanke 12/21 cm-Kartonbändchen, per Hand geheftet mit einem feinen roten Faden, der am Rücken zutage tritt.

In der Reihe erschienen Band 17: "Die Frauen von Zauche" - Erzählungen von Kerstin Hensel mit Zeichnungen von Angela Hampel
und Band 18 mit Erzählungen von Rolf Schneider und Holzschnitten von Klaus Süß sowie Band 19 mit Venedig-Notaten von Gunnar Decker und Zeichnungen von Dieter Goltzsche.
Außer der Reihe kamen Gedichte von Matthias Biskupek mit Zeichnungen von Kay Voigtmann und Novelletten von Paul Scheerbart mit Grafiken von Horst Hussel heraus.

Die Bände sind in bibliophiler Ausstattung nach dem Vorbild der Reihe "Jüngster Tag" von Kurt Wolff gestaltet: Englische Boschur in schwarzen Pappeinbänden mit handgeleimtem Etikett in Blindprägung, farbige Vor- und Nachsatzpapiere, Lesefaden.
Einmalige Auflagen in 500 bis 750 numerierten Exemplaren, die ersten 50 jeweils als Vorzugsausgabe mit Originalgrafiken.

Edition Ornament

65. „Palmbaum“ zu 400 Jahren Fruchtbringer

Im Oktober 2016 kam das 63. Heft zum 200. Geburtstag von Gustav Freytag. Als Rainer Werner Fassbinder 1977 dessen Roman "Soll und Haben" verfilmen wollte, gab es einen Sturm der Entrüstung im bundesdeutschen Blätterwald: Wie könne man einen solchen Antisemitismus verfilmen - und das durch den - vermeintlichen - Antisemiten Fassbinder.
Herbert Knopp, der damalige Drehbuchautor, schildert erstmals ausführlich die Hintergründe des Streites und zeigt, wie man gerade umgekehrt die antisemitischen Klischees durchsichtig machen wollte für die darunter liegenden sozialen und ökonomischen Ursachen.
Ein Fall von ideologischer Zensur - diesmal im Westen.
Erstmals veröffentlicht sind in dem Heft auch Auszüge aus dem Drehbuch! Und für den Einband schuf Strawalde eine Zeichnung.

Das 64. Heft war dem Komischen gewidmet, u.a. mit dem letzten Aufsatz von Renate Holland-Moritz und skurriler Prosa von Horst Hussel, der auch den Einband schuf.

Heft 65 ist dem 400. Jahrestag der Gründung der Fruchtbringenden Gesellschaft gewidmet: am Vorabend des 30-jährigen Krieges hatten die regierenden Fürsten der protestantischen Höfe nichts Besseres zu tun, als die Förderung der deutschen Sprache und Literatur zu beschließen. Und das Schönste: sie ließen auch Taten folgen ... Die reinste Utopie für unsere Zeit, wo alles wichtiger scheint - als Sprache und Literatur!

Übrigens: Nur noch wenige Exemplare der Vorzugsgrafik sind lieferbar, die Karl-Georg Hirsch 2013 zum 20. Geburtstag der Zeitschrift gestochen hat!

www.palmbaum.org


Ausstellungs-Rückblicke


Vom 12. bis 24. Juni 2017 war in Jenas größtem Einkaufcenter, der Goethe Galerie, eine Ausstellung zu den schwärzesten Stunden der Stadtgeschichte zu sehen: Wie geht eine Stadt mit ihren Krisen um: von der Pest im Mittelalter über die wechselnden Besatzungen im Dreißig- und Siebenjährigen Krieg, über den Schock von 1806, das verheerende Hochwasser von 1890 und die Ernüchterung im I. Weltkrieg bis zur Auslöschung der Altstadt 1945 und den Nöten des Wiederaufbaus.

2016 lief im Jenaer Romantikerhaus eine Ausstellung zum verschwundenen Ehrenbürger Johannes R. Becher. 2015/16 war im Nietzschehaus Naumburg "Nietzsche: deutsch?" zu sehen - ein Beitrag zur "deutschen Einheit" nach dem Nietzsche-Motto "Die Macht macht dumm ..." und Siegen verdirbt den Charakter ...

Unter Ausstellungen finden Sie Rückblicke auf "Der Gott der Romantiker - Goethe in Jena" (Romantikerhaus 2014), "750 Jahre Sündfluten. Hochwasser in Jena" (Goethe Galerie 2014),"Kindheitsmuster. 150 Jahre Jenaer Schulen (Goethe Galerie, 2013), die "Reliquien"-Schau "Lous Knopf und andere Pretiosen aus dem geheimen Kabinett des Dr. Nietzsche" (Nietzschehaus Naumburg, 2012), "Fortgesetzte Spiegelungen" zur Wirkungsgeschichte des Naumburger Meisters (Stadtmuseum Naumburg mit "Schließfächern der Geschichte" und einem Spiegelkabinett, 2011) sowie "Dichterhäuser aus fünf Jahrhun-derten" (Romantikerhaus Jena, 2011).


Jüngster Film:


"Auf der Suche nach Freiheit. Schiller in Thüringen" - Begleitfilm für die neue Dauerausstellung der Klassik Stiftung Weimar im Schillerhaus (2009)..

In Vorbereitung ist ein Lessing-Film-Porträt für das Lessing-Museum Kamenz.


Termine für Lesungen, Vorträge und Moderationen:

24. Oktober, 18 Uhr
Teilnahme am Podium "Politik Macht Sprache Macht Politik" zum 400. Gründungstag der Fruchtbringenden Gesellschaft in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar

27. Oktober, 14.30 bis 15 Uhr
Teilnahme am Podium "Vom Büchermachen in schwierigen Zeiten" zum "Fachtag Literatur" im Thüringer Landtag, Erfurt, Jürgen-Fuchs-Str. 1.

2. November, 19 Uhr
Stadtmuseum Jena
Präsentation der Biografie "Johann Friedrich I. Der gescheiterte Kurfürst" mit der Autorin Sylvia Weigelt im Rahmen der "Hanfried"-Ausstellung (Satz und Layout Dwars)

3./4. November
Präsentation der Edition Ornament auf der Thüringer Buchmesse in den Messeräumen des Steigerwald-Stadions Erfurt, jeweils ab 10 Uhr.

19. November, 15 Uhr
Stadtmuseum Jena
Becher-Film zum Abschluß einer Expressionisten-Ausstellung

23./24. November
Der Glücksucher: Beitrag über Becher auf einer Tagung zur "Sammlung Teufel" an der Universität Erfurt

2. Dezember, 15 Uhr
Moderation einer Lesung mit Stefan Raile aus dessen Rahel-Sanzara-Roman "Alles oder nichts".


 

 
Herstellung: poliTEXTbüro Update: 03.12.2017
  Jüngste Arbeiten:  
     
     
   


---> Horst Hussel: Simsalabim
 
     
     
     
   


---> Erotik mit Kirchensegen: Menantes 2016
 
     
   



--->Und dennoch Hoffnung. Peter Weiss
 
     
   



--->www.palmbaum.org
 
  Jüngste Arbeiten: